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MBA-Studium und Familie – geht das?

Unser MBA-Student Alex Greb berichtet von seinen Erfahrungen.

Ein MBA-Studium zu machen, wenn man eine Familie hat, muss man sich gut überlegen, da man die Entscheidung nicht nur für sich alleine trifft, sondern für die ganze Familie. Das bedeutet, dass die Familienmitglieder damit rechnen müssen, dass der Papa an vielen Nachmittagen und Wochenenden wenig bis gar keine Zeit hat.

Deshalb muss man sich bewusst werden, auf was man sich einlässt und das auch offen besprechen, insbesondere mit dem Lebenspartner, um eine gesunde Beziehung aufrecht erhalten zu können.

In meinem Fall habe ich mir das sehr lange (ca. 1 Jahr) und sehr gut durch den Kopf gehen lassen und alle möglichen Variationen einer Weiterbildung durchdacht. Da mein Sohn zur Zeit der Entscheidung noch relativ klein war, habe ich mich dazu entschieden, meinen MBA jetzt zu machen, um später mehr Zeit am Wochenende mit ihm verbringen zu können. Je älter die Kinder werden, desto mehr Aufmerksamkeit brauchen sie. Hier muss ich sagen, bin ich taktisch vorgegangen und habe die richtige Zeit genutzt.

Momentan bin ich am Ende meines Studiums, und auch hier sind ich und meine Frau taktisch vorgegangen und haben uns für ein weiteres Kind entschieden, das im August zur Welt kommen wird.

Rückblickend auf die letzten eineinhalb Jahre kann ich nur sagen, dass die Kombination zwischen MBA, Familie und Vollzeitjob eine sehr anstrengende Zeit war. Nichtsdestotrotz hat es sehr viel Spaß gemacht, und bis jetzt hat es sich zu 100% gelohnt. Wenn ich mich damals nicht für den MBA entschieden hätte, hätte ich die besten Kommilitonen der Welt nicht getroffen, nicht ein unglaublich breites Wissen angeeignet und nicht eine der geilsten Zeiten meines Lebens - in Pittsburgh - erlebt.

Die zwei Monate in Pittsburgh haben sich vor der Abreise nach einer sehr langen Zeit angehört. Man macht sich viele Gedanken und Sorgen, insbesondere weil ich noch nie so lange von meiner Familie getrennt war. Jetzt, nach der Zeit in Pittsburgh, frage ich mich fast jeden Tag: Sind die 2 Monate schon vorbei? Wo ist die Zeit geblieben? Ich glaube, wir haben uns alle viel länger mit der Vorbereitung beschäftigt, als wir Zeit in Pittsburgh verbracht haben. Genauso beschreibt meine Familie die zwei Monate. Am Anfang war die Trennung für sie schwerer als für mich, da ich ständig beschäftigt war, neue Leute, Kulturen und Orte kennenzulernen. Aber nach einiger Zeit kehrt der Alltag wieder zurück und man spürt die Trennung nicht mehr so sehr.

Allgemein waren die zwei Monate in Pittsburgh sehr schnell vorbei und nicht so anstrengend für meine Frau, da wir auch Unterstützung von unseren Eltern bekommen haben. Meine Frau hat sehr viel Zeit bei meinen Schwiegereltern verbracht und umgekehrt. An der Stelle ein großes Lob an sie.

Ich kann nur schwer beurteilen, ob es mir im Vergleich mit kinderlosen Kommilitonen schwerer fällt, berufsbegleitend zu studieren. Sicherlich kann ich mir vorstellen, dass man mehr Zeit hat, wenn man keine Kinder oder Familie hat und diese Zeitdifferenz als Vorteil nutzen kann, indem man mehr lernt oder mehr Zeit für die Hausarbeiten aufwendet. Jedoch haben andere Kommilitonen ihre eigenen individuellen Lebensprojekte, die ebenfalls Zeit brauchen und genauso zeitlich gemanagt werden müssen. Deshalb glaube ich, dass man hier nicht auf die anderen schauen, sondern nur seine eigenen Lebensziele vor Augen haben sollte. Schließlich möchte jeder den MBA studieren und wenn man das macht, sind im Raum alle gleich, unabhängig vom Alter, der Nationalität oder dem Familienstand.

Meine abschließenden Worte zum Thema MBA-Studium und Familie: Es muss jeder für sich entscheiden, ob er/sie den MBA machen möchte oder nicht. Ich selber kann nur sagen, dass es auf jeden Fall machbar ist, MBA und Familie unter ein Dach zu bekommen. Dabei sollte man die Zeit als Freund annehmen und nicht als Feind. Manage und plane sie richtig, dann findest du für alles Zeit - für das MBA-Studium und für die Familie.

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